| Wie wird Gittefolie hergestellt |
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| Geschrieben von: Pressemagazin.net | |
| Montag, den 31. Mai 2010 um 09:44 Uhr | |
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Die Gittefolie wird aus PET-Folie hergestellt, das ist aus einem Rohgranulatstoff. Dieser Rohgranulatstoff wird zuerst getrocknet oder durch die direkte Schmelzung zu der Gittefolie oder Abdeckplane hergestellt. Die Trocknung von dem Rohgranulatstoff wir verhindert das ein hydraulischer Abbau bei der Verarbeitung des Rohgranulatstoffes vorkommt. Die Breitschlitzdüse wird das Aufschmelzen mittels Extrusion und Filtration die Gitterfolie hergestellt. Der geschmolzene und flüssige Schmelzfilm wird dann mit elektronstatischem Pinning auf die Gießwalze gegossen und dann unter dem Glaspunkt des PET abgekühlt. Der Glaspunkt des PET liegt bei etwa 65 bis 80 Grat. Das elektrostatische Pinning wird als eine Anlegemethode für den flüssigen Schmelzfilm verwendet. Bei den Verfahren kann man auch ein unisolierte Drahtstücke in einen Millimeterabstand ein gebrachten werden. An denn ein gebrachten Draht wird dann eine Hochspannung von 5 bis 10 kV angelegt. Dadurch wird die Seite die dem Draht zugewandt ist, durch den Dipolcharakter positiv aufgeladen. Der Gegenpol von dieser positiven Aufladung ist dann die Gießwalze. Dadurch wird dann er Schmelzfilm gegen die Gießwalze gedrückt. Die Luft die noch in der PET-Folie und der Gießwalze vorhanden ist wird verdrängt. Diese Verfahren ist beim der Abkühlung des PET Schmelzfilmes wichtig, es kann sich auf die ganze Länge gleichmäßig abkühlen. Nach dem diese Verfahren abgeschlossen ist, hat man die Vorfolie von der Gitterfolie.
Um die endgültigen mechanischen Eigenschaften von der Gitterfolie zu erhalten, benutzt man den Streckprozess. Der Streckprozess wird meist in zwei Schritten durchgeführt. Es erfolgt eine Streckung in der Längsrichtung und dann in die Querrichtung. Damit man diesen Streckprozess ausführen kann, muss die Folie noch einmal über die Glastemperatur erwärmt werden. Bei der Längsstreckung wird die kalte Folie auf eine vor geheizte Gießwalze aufgebracht und dann aufgewärmt, bis die Folie eine Temperatur von 85 Gart aufweist. Zusätzlich wird die Folie in einen Streckspalt gerückt und dieser Streckspalt wird mit einem IR-Strahler in Längsrichtung um etwa 2,5 bis 3,5-fache gedreht. Die Walzen die nach dem Streckspalt kommen drehen sich dann mit einer höheren Geschwindigkeit. Der zweite Schritt wäre dann die Breitenstreckung, diese erfolgt in einem Breitenstreckrahmen. In diesem Breitstreckrahmen wird die Folie an den Seitenrändern von Kuppelketten gehalten. Diese Kuppelketten laufen immer parallel zur Folienbahn. An den einzelnen Kuppelketten sind dann auch die Halteklammern angebracht. Die Folie wird erst wieder über die Glastemperatur erwärmt und dann in die Breite gezogen. Die Kuppelketten werden bei dem Vorgang so geführt, dass dann nach dem Vorheizen der Abstand um das 2,5 bis 4-fache verbreitert wurde. Dadurch kann dann eine Spannung in der Folie aufgebaut werden. Durch das Verfahren der Thermofixierung, liegen dann die ganzen Molekülfäden so dicht beieinander. Das dadurch einen sehr geringer Abstand der physikalischen Verbindungen zwischen den Molekülketten entsteht. Dieses Verhalten nennt man die Kristallitbildung. Es gibt aber noch weitere verschiedene Varianten, um eventuelle besondere Eigenschaften der Folie hervorzuheben. Zum Beispiel die erhöhte Festigkeiten die in der Längsrichtung erzeugt werden kann. Will man die Folie später bei einer sehr hohen Temperaturen (>80 °C) einsetzen und die Folie soll da maßhaltig bleiben. Empfiehlt es sich, die Folien in einem Ofen oberhalb der späteren Einsatztemperatur vorzuschrumpfen, dadurch wird die Folie spannungsfrei. Bei diesem Verfahren verändern sich jedoch die Maße der Folie entsprechend ihrem Herstellungsprozess. Es wird aber auch die vor geschrumpfte Folie für die Hochtemperaturanwendungen angeboten. Es kommt immer auf die gewünschte Anwendung an. Man kann dem Rohstoff auch noch Pigmente zugesetzt. Durch diese Zugabe werden die Wickeleigenschaften der fertigen Folie verbessert. Man kann diese Zugabe von Pigmenten auch zum Mattieren für Möbelfolie verwenden. Man kann auch farbige Pigmente dem Rohstoff zugeben. Oder andere Zugaben, zum Beispiel die lösliche Zusätze die es zur UV-Stabilisierung und -Absorption oder auch zum Färben gibt. Der Rohstoff kann aber auch durch andere Polymerbausteine modifiziert werden. Ersetzt man einen Teil im Rohstoff enthalten Terephthalsäure durch Isophthalsäure, so sinkt dann der Schmelzpunkt des Rohstoffes und die Kristallisationsneigung des Rohstoffes und es entsteht dann das PETIP. Die lineare Kettenbildung von dem Rohstoff wird gestört, da durch Coextrusion von PET mit PETIP werden die siegelfähigen Folien hergestellt. Die fertigen Folien werden dann noch oft beschichtet oder mit anderen Folien zu einem Verbunden verklebt. Die Verbunde sind zum Beispiel die aromadichten Folien für die Kaffeeverpackung.
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