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    Gesundheit im Alter mit dem richtigen Fitnessplan für zu Hause Drucken E-Mail
    Geschrieben von: Krannich Media   
    Freitag, den 11. Dezember 2009 um 15:12 Uhr
    Die besten Strategien für Wohlbefinden und Lebenskraft im Alter findet man durch einen sorgfältig zusammengestellten Fitnessplan. Hierbei spielt nicht nur ausreichend Sport, sondern auch ausgewogene Ernährung eine große Rolle. Auch mentales Training kann entscheidend mithelfen die eigene Kondition und Lebensqualität lange zu erhalten. So sollte man als Senior oder Seniorin den Tag mit einem nährstoffhaltigen Frühstück beginnen. Vor allem ist es wichtig, dass hierbei viele Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und Ballaststoffe in den Körper aufgenommen werden.

    Dazu zählen Obst- und Gemüsesorten, Vollkornprodukte und Milchprodukte sowie fettarme Sorten von Fisch und Fleisch. Empfehlenswert sind zum Beispiel Orangen, Bananen, Karotten, Tomaten, Kartoffeln, Joghurt, Frischkäsespeisen, Roggenbrot und Weizenkeime. Natürliche Kost birgt außerdem Pflanzenstoffe, welche nachweisbar das Krebsrisiko reduzieren können. Auch die Gefahr auf Herz- und Kreislauferkrankungen, Gicht, Diabetes und Rheuma wird durch tägliches Konsumieren von Naturalien, egal ob als Getränk oder Rohkost, gesenkt. Jedoch sollte manches Gewächs, beispielsweise die Tomate, gekocht oder gegart werden, damit bestimmte Wirkstoffe, hier Lycopin, ihre Effektivität erreichen. Die in den gesunden Lebensmitteln enthaltenen Ballaststoffe verleihen dem Darm ein wohltuendes Gleichgewicht. Doch wer sich ballaststoffreich ernährt sollte besonders darauf achten, dass er immer genügend trinkt. Ansonsten werden die Ballaststoffe im Darm daran gehindert zu quellen und es kommt häufig zu Darmverschluss.

    Außerdem erreicht man durch ausreichendes Trinken, dass der Wasserhaushalt des Körpers ausgeglichen bleibt, Harnwegsinfektionen fernbleiben und der Stoffwechsel intakt gehalten wird. Optimale Flüssigkeitsspender sind Mineralwässer, zuckerfreie Tees sowie verwässerte Frucht- und Gemüsesäfte. Da das Durstempfinden mit zunehmendem Alter stark nachlässt, ist es wichtig auch dann etwas zu trinken, wenn man keinen Durst verspürt. So sollten täglich mindestens zwischen eineinhalb und zwei Litern Wasser getrunken werden.

    "Direkt nach der richtigen Ernährung sollte man in seinen Fitnessplan viel Sport integrieren"

    Durch körperliche Aktivität altert ein Mensch langsamer. Bleibt er körperlich inaktiv, dann kann er zwischen dem 20. und 70. Lebensjahr bis zu 40 Prozent seiner Muskelkraft verlieren. Um die Muskulatur zu stärken und neu aufzubauen hilft nur regelmäßiges Training. Dieses schützt nicht nur vor Herzattacken, Alzheimer, Arthrose und Myokardinfarkten, sondern erhöht ebenso die körperliche Disziplin. Die Knochen werden gestärkt, Schlafstörungen gehemmt und Stress- sowie Angstzustände können besser bewältigt werden. Man wird entspannter. Stimmung und Selbstbewusstsein steigen. Die passende Sportart für sich findet man am besten selbst. Allgemeingehalten kann im Seniorenalter jede sportliche Aktivität durchgeführt werden, solange sie der körperlichen und geistigen Verfassung nicht schadet. Damit man nicht mit einer für sich ungeeigneten Art von Sport beginnt, sollte man zuvor eine Gesundheitsuntersuchung beim Internisten oder Arzt für Sport bzw. Allgemeinmedizin machen lassen. Denn wer mit Bluthochdruck, Diabetes, Herzproblemen oder ähnlichen Leiden einen Schritt in die falsche Richtung wagt, der muss mit unangenehmen Nebenwirkungen rechnen. Mit diesen sind jedoch nicht Muskelkater, Muskelkrämpfe und Rückenbeschwerden gemeint, denn solche Probleme sind lediglich Anpassungserscheinungen, die nicht mehr auftreten sobald sich der Körper an die Bewegung gewöhnt hat. In diesen Fällen kann man mit leichten Aktivitäten in Form von Wanderausflügen und durch Entspannungs- oder Schwitzbäder den Nachwirkungen den Gar ausmachen. Um bleibende Erfolge für die körperliche Gesundheit zu erzielen reicht also schon mildes Training aus. Sichtbar erkennen lässt sich dies durch Radfahren, Krafttraining und Gymnastik. Wer Spaß am Laufen hat, der kann wandern gehen oder Nordic Walking betreiben. Wer gerne im Wasser ist, hat sicherlich in Aquajogging und Aquacycling sein Hobby gefunden. Andere Möglichkeiten sind spezielle Kursangebote für Senioren von Sport- und Tanzstudios. Egal ob Pilates, Yoga, Skilaufen oder sonstige Sportarten. Man kann sie immer gemeinsam angehen und sich während der Sportstunden, die täglich zwischen 30 bis 45 Minuten andauern sollten, gegenseitig unterstützen.

    Ferner soll nicht nur der Körper über Fitness verfügen, sondern auch unser Geist. Dies schafft man mit mentalen Übungen. Durch das sogenannte Gehirnjogging können alle fundamentalen Leistungen des Gehirns geschult werden. Spezielle Trainingsprogramme fördern die Konzentration durch bestimmte Übungen und Computerprogramme. Aber auch einfache Maßnahmen wie lesen, Sprachen lernen, Gesellschaftsspiele spielen, Briefe und Tagebuch schreiben halten die grauen Zellen auf Trab. Gut für das Gehirn ist es ebenfalls, Freundschaften zu pflegen, Theater- oder Kinovorstellungen und Museen zu besuchen und neugierig auf alles Belehrende zu bleiben.

    Der perfekte Fitnessplan im Alter besteht schließlich aus ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung und Gehirntraining. Darüber hinaus sollte man einen guten Schlaf haben und für gleichmäßige Erholungsphasen sorgen. So kann dem Leben im höheren Alter gelassen entgegen sehen.

     
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